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Mittwoch, 5. September 2007

SELF... eu!

Wer hier mitliest, dem muss ja nicht mehr erklärt werden, was SELFHTML ist. Nicht alle aber wissen, dass SELF so eine Art offenes Markenzeichen geworden ist, das mal mal sinnvoll, mal zum Trittbrettfahren genutzt wird. Gelungene Beispiele sind SELFLINUX oder auch SELFSVG.

Jetzt scheint sich was Neues zusammenzubrauen. Es nennt sich schlichtweg „SELF-Plattform“, kommt international als eu-Domain daher und hat auf jeden Fall gute Pressekontakte. Denn trotz bescheidener aktueller Inhalte hat es bereits zu Ankündigungen bei Heise und bei Golem gereicht.

Die Anlehnung an SELFHTML könnte in diesem Fall allerdings auch purer Zufall sein. Denn SELF steht in diesem Fall nämlich für „Science, Education and Learning in Freedom“. Dahinter verbirgt sich aber etwas, das ich persönlich sehr spannend finde: nämlich an den Bedürfnissen von Lernenden ausgerichtete Dokumentationen und Kursunterlagen für bekannte OpenSource-Software. Nun bekommen Newbies ja in Fachforen (vor allem auch im SELFHTML-Forum, das derzeit wegen Querelen in eben dieser Richtung geschlossen ist) immer gern ein herzhaftes RTFM um die Ohren gehauen. Das Gewissen der Experten bleibt dabei rein, denn schließlich weiß man ja, dass es zu typischen OpenSource-Produkten wie PHP, Perl, Apache oder MySQL umfangreiche Produktdokumentationen gibt, die mit viel Aufwand gepflegt und verbessert werden. Dennoch sind es „nur“ Produktdokumentationen. Als solche haben sie verschiedenste Ansprüche zu erfüllen: sachliche Unfehlbarkeit, vollständige Referenz, Sammelbecken für Workarounds usw. Die meisten dieser Produktdokumentationen enthalten zwar auch Einführungen, doch treffen diese meist nicht wirklich den Nerv derer, die mit dem Produkt eine neue fachliche Welt betreten. Drittanbieter-Unterlagen in diesem Bereich können also durchaus Lücken schließen und für die OpenSource-Produkte sogar neue Nutzerkreise gewinnen.

Doch lassen wir das SELF-Projekt selber sprechen (es spricht zunächst mal nur Englisch, soll aber Inhalte in ganz verschiedenen Sprachen produzieren):

The SELF Platform will have two main functions. It will be simultaneously a knowledge base and a collaborative production facility: On the one hand, it will provide information, educational and training materials that can be presented in different languages and forms: from course texts, presentations, e-learning programmes and platforms to tutor software, e-books, instructional and educational videos and manuals. On the other hand, it will offer a platform for the evaluation, adaptation, creation and translation of these materials. The production process of such materials will be based on the organisational model of Wikipedia.

Zwei Ebenen sind also geplant: zum einen die Präsentationsebene, also das, was man überhaupt anbieten will, nämlich Lernmaterial für OpenSource-Produkte in verschiedenen Sprachen und verschiedenen Präsentationsformen; und zum anderen die Produktionsebene, die nach Wiki-Vorbild kollaborativ und nach außen hin offen gestaltet werden soll. Es soll klare Maßstäbe zur Qualitätssicherung geben und klare Lizenzformen. Das klingt alles auf jeden Fall sehr spannend. Bleibt nur zu verfolgen, was aus den großen Ansprüchen wird. Hoffen wir das Beste!


Dienstag, 24. Juli 2007

Was ist eigentlich: Dot Communism?

Von der Dotcom-Blase hat wohl fast jeder schon mal gehört. Im Zuge des ersten Web-Booms Ende der 90er Jahre investierten Banken und Sponsoren reichlich Risikokapital in Firmen, die häufig nur aus ein, zwei Köpfen, Festplatten und Modems bestanden. Die Börse griff den Trend auf und pushte den Hype in aberwitzige, realitätsfremde Höhen. Manch einer der so beglückten Wellenreiter prahlte sogar offen damit, zig Millionen Dollar wert zu sein, ohne jemals einen Cent Umsatz gemacht zu haben. Als die Blase in den Jahren 2000/2001 platzte, war immer wieder die Rede vom Zusammenbruch der New Economy.

Die Idealisten und Träumer des ersten Web-Booms wurden von der Dotcom-Welle scheinbar mit weggefegt. Doch aufgegeben haben sie eigentlich nie, und zwar aus dem gleichen Grund, weshalb die Dotcom-Blase letztlich platzte: das Web basierte auf einer Kultur von OpenSource und OpenContent. Sein Wesen war die Demokratisierung von Wissen. Die einen wussten es immer und glaubten weiter daran, und die anderen verkannten es. Ein feiner Seismograph in jenen Zeiten war das Magazin Wired. Dort erschien 1999, also mitten in der Hochphase der Dotcom-Welle, ein Artikel mit dem aufmüpfigen Titel The Rise of Dot-Communism. „On the Web, truth will have a bigger megaphone than money and "dotcommunism" will win out.“, so heißt es dort („Im Web hat die Wahrheit ein größeres Megaphon als das Geld, und deshalb wird "dotcommunism" überlegen sein“).

Doch ist es nur ein nettes Wortspiel, aus dotcom ein dotcommunism zu machen, oder sind die Verfechter von letzterem tatsächlich vom Schlage alter Kommunisten? Beim Wortspiel allein blieb es jedenfalls nicht. So ist auf der englischsprachigen Wikisource das Dot Communist Manifesto zu finden (die Original-Adresse war leider gerade nicht erreichbar). Eine deutsche Übersetzung davon ist ebenfalls verfügbar. Die Nähe zum Original von Anno 1847/48 kann und will das Dotcommunist-Manifest gar nicht leugnen.

Autor des Dot Communist Manifesto ist Eben Moglen, der eng in die Free Software Foundation involviert ist. Letztere ist bis heute die geistige treibende Kraft der OpenSource-Bewegung. Doch wie kommunistisch ist nun das Dotcommunist-Manifest? Es hantiert mit sehr authentischen, in heutiger Zeit aber eher abschreckend bis befremdlich wirkenden Begriffen wie Bourgeoisie oder Klassenkampf. Es versteht sich sehr wohl als legitime Neudeutung der kommunistischen Idee im digitalen Zeitalter. Zielscheibe sind dabei nicht mehr so sehr die Besitzverhältnisse bei den Produktionsmitteln, sondern der Privatbesitz an Ideen. Jedes Wissen, jede Information, die nicht öffentlich zugänglich im Netz steht, dient der Theorie des Manifests zufolge der herrschenden Klasse der Gegenwart, nämlich den Inhabern von Nutzungsrechten an geistigen Erzeugnissen, egal ob in der Musik, in der Literatur, beim Film oder in der Software-Entwicklung.

Die Erlösung besteht in OpenContent. Alles andere sind rein wirtschaftlich gesteuerte, aufoktroyierte Inhalte, die niemand haben will. Doch ist das tatsächlich so? Welcher OpenSource-Programmierer hört nicht gerne völlig gedankenlos Musik von Glenn Gould bis Linkin Park, entspannt sich bei Videos von Mr. Bean oder geht nur allzugerne mit seinen Kindern in Shrek-Filme. Der typische OpenSourcer oder OpenContentler ist eigentlich eher eine mehrschichtige Persönlichkeit und tolerant gegenüber allen erdenklichen Medienproduktionsformen. Ob das tatsächlich die geeigneten Frontsoldaten des Dotcommunism-Manifests sind? Und das Heer der Informations-Proletarier bleibt auch irgendwie unbestimmt. Elton John und Steven Spielberg sind dazu wohl kaum noch bekehrbar. Die vielen tausend kleinen Bands vielleicht, die von Gig zu Gig reisen in der Hoffnung, mal mehr zu erreichen als eine 500er-Auflage ihrer CDs? Wahrscheinlich nicht mal die. Letztlich reiht sich das Dotcommunist-Manifest einfach ein in die immer größer werdende Galerie skurriler und offen zugänglicher Hervorbringungen. Man könnte fast sagen, es ist sein eigenes Opfer geworden: das Netz ist nämlich längst viel zu selbstverständlich demokratisch, um sich von einer so heroisch-wichtigtuerischen Textsorte wie einem Manifest ernsthaft beeindrucken zu lassen. Die Dot-Communism-Blase darf ebenfalls als geplatzt gelten, und es wurde nicht mal bemerkt. Was übrigens alles gar nichts damit zu tun hat, dass OpenContent der richtige Weg ist ;-)

Diskussionen zu diesem Eintrag im Webkompetenz-Forum:
Zum Blog-Eintrag: Was ist eigentlich: Dot Communism?


Freitag, 13. Juli 2007

Grundbegriffe von Web 2.0 als kostenlose PDF-Broschüre

Im Blog-Eintrag Die Grundbegriffe des Web2.0 leicht gefasst weist Manfred Schindler auf eine bei O'Reilly erschienene Broschüre über Web 2.0 hin. Die Broschüre ist als PDF-Datei kostenlos downloadbar.

Da das Schlag- und Buzzword Web 2.0 auf diese Wortschmiede zurückgeht, genießt eine solche Broschüre gewissermaßen Heimvorteil. Autorin Corina Lange behandelt auf den 42 Seiten der Broschüre Themen wie Podcasts, Bürgerjournalismus, Datenschleuder, Ajax, Ruby on Rails, RSS und Atom, Yahoo Pipes, Wikis, modernes E-Learning, social Networks, social Bookmarks, Second Life, web-basierte Office-Pakete, Maps, Earth und Plazes. Eine breite Palette also, innerhalb derer die einzelnen Aspekte natürlich nur ganz grob angerissen werden können. Dennoch eine nette Sight-Seeing-Tour durch die neueren Trends im Web, aufbereitet im Stil eines Zeitschriftenartikels, mit zahlreichen Abbildungen und Extra-Kästen. Henri Oreal, der Satz und Gestaltung der Broschüre besorgte, hat natürlich auch auf die runden Ecken und das Babyblau geachtet — beides ganz typisch für Web 2.0 (ja, auch dieses Blog hier benutzt beides, wobei als Entschuldigung vorgebracht werden soll, dass es hier bei der Gestaltung um die optische Abstimmung mit dem Webkompetenz-Forum ging und die Gestaltungsmöglichkeiten bei den Google Groups nicht sehr weitgehend sind).


Mittwoch, 27. Juni 2007

Bund fördert Wikipedia-Inhalte

Frei und gleichzeitig erfolgreich zu sein ist eine wirklich tolle Mischung, die leider nur selten gelingt. Bei Wikipedia ist sie bekanntlich gelungen, und zwar so gut, dass selbst die notorischen Kritikaster des größten Enzyklopädie-Projekts der Menschheit ihre helle Freude daran haben, weil sie immer wieder neue Gründe für Schmähungen geliefert bekommen. der neueste Grund könnte diese Meldung sein. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (kurz: Seehofer) beauftragt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) damit, Fachartikel für Wikipedia zu erstellen oder bestehende Artikel zu verbessern. Betroffen ist das Themengebiet nachwachsende Rohstoffe.

Das Kalkül ist klar und wird auch gar nicht verschwiegen: Wikipedia ist die ideale Plattform, um Sachinhalte einführend und allgemeinverständlich zu publizieren. Ein interessanter Sinneswandel, der zum Weiterdenken einlädt. Bislang hat man wegen jedem Pippifurz dieser Art erst mal eine neue Domain eröffnet (in diesem Fall also beispielsweise www.nachwachsende-rohstoffe.de ;-). Doch nun entdeckt man plötzlich, dass man nicht mehr für alles eine neue Adresse braucht, sondern dass es manchmal sinnvoller ist, Inhalte im Rahmen bestehender Plattformen zu publizieren, die user generated content ermöglichen. Nicht mehr ins Web stürmen nach dem Motto „hallo ihr da draußen, jetzt kommen wir!“, sondern erst mal überlegen, wie man sich in der gewachsenen Hypertext-Struktur des Webs am sinnvollsten platzieren kann. Diese Lektion haben die Seehofer-Leute also wirklich gut gelernt.

Der andere Aspekt der Angelegenheit ist jedoch etwas heikler. Da sollen also bezahlte Auftragsschreiber in Wikipedia editieren, die natürlich nur des' Liedchen singen, wes' Brötchen sie essen (Seehofers Brötchen in dem Fall). Bezahlen tun wir es letztendlich mit unseren Steuergeldern, insofern ist der Kreislauf so weit in Ordnung. Denn Informationen sind längst so wichtig wie Autobahnen, also ist es normal, dass Steuergelder in die Bereitstellung von Bürgerinformation fließen. Doch wie viel wird das kosten, sollten sich die Auftragsschreiber in den endlosen Edit-Wars einer kollaborativen Web-2.0-Plattform verlieren? Und wie unabhängig kann das Wikipedia-Projekt auf die Dauer gesehen bleiben, wenn das Beispiel Schule macht und sich in den nächsten Jahren alle möglichen Verbände, Vereine und Lobbyisten hauptberuflich „ihren“ Themenbereich in Wikipedia krallen und beackern wie ein Bauer „sein“ Stück Land? Vielleicht kann man es ja auch mal ganz entspannt als Versuchsballon betrachten.

Diskussionen zu diesem Eintrag im Webkompetenz-Forum:
Zum Blog-Eintrag: Bund fördert Wikipedia-Inhalte


Samstag, 2. Juni 2007

Linz 2009 oder Wege ins Wissen

Auf freienetze.at, die Website, um die es hier geht, bin ich durch den Blogeintrag Buchrezension: Wege ins Wissen im Datenschmutz-Blog aufmerksam geworden. Das Buch „Wege ins Wissen“ bildet den zentralen Inhalt von freienetze.at. Um seinem Anspruch gerecht zu werden, ist das Buch kapitelweise in PDF-Form downloadbar, aber natürlich gleichzeitig auch über den Buchhandel erwerbbar, online beispielsweise via Amazon. oder auch direkt über freienetze.at

Der Anlass des Buches ist wenn man so will langweilig: Die österreichische Stadt Linz, die 2009 Europäische Kulturhauptstadt sein wird, möchte in diesem Buch auf die eigene Stadt bezogene Zukunftsszenarien für die Teilnahme an der Informations- und Mediengesellschaft vorstellen. Für das Buch hat man allerdings hochkarätige Co-Autoren und Interview-Partner gefunden: Richard Stallman etwa, der Urvater des OpenSource-Gedankens, oder Lawrence Lessig, Gründer der Creative-Commonns-Initiative. Keine Frage also, dass das Buch auch für Leser interessant ist, die rein gar nichts mit der Stadt Linz zu tun haben.

In neun Kapiteln behandelt das Buch verschiedene Aspekte der freien Wissensgesellschaft. Themen sind unter anderem freie Funknetze für den ungehinderten Internetzugang, eine kritische Beleuchtung der geltenden Urheberrechte, die Öffnung der universitären Lehre, OpenSource-Software natürlich, sowie die Bedeutung frei verfügbarer Publikationsformen wie Blogs und Wikis.

Anlesetipp: Kapitel 2: Kreativität in den Fesseln
Wie Urheberrecht Kreativität behindert und doch mit seinen eigenen Waffen geschlagen werden kann.


Dienstag, 8. Mai 2007

Freie klassische Musik in MP3-Form auf musikethos.org

Es soll ja Leute geben, die zwischendurch auch mal oder sogar vorzugsweise Musik aus vor-elektronischer Zeit hören, Musik von sogenannten klassischen Komponisten, oder auch aus dem Jazz-Bereich, von der es keine Originalaufnahmen gibt, sondern die von gegenwärtigen Musikern interpretiert werden. Das große Geld ist damit ohnehin nicht zu holen, wenn man von einigen wenigen Szene-Stars der großen Konzert-Szene absieht. Die meisten jungen Musiker sind jedenfalls eine idealistische Grundeinstellung längst gewohnt. Tausende von Stunden haben sie häufig investiert, um aus ihrer Klarinette oder ihrem Violoncello jene Feinheiten herauszukitzeln, die das Hören klassischer Musik erst zum Genuss macht. Ihr größter Wunsch ist es eigentlich, überhaupt Gehör zu finden.

Was liegt also näher, als solche Musik frei übers Internet zu vertreiben? Das Urheberrecht der gespielten Werke selbst ist normalerweise abgelaufen, und die Rechte an der individuellen musikalischen Interpretation liegen bei den ausführenden Musikern. Denen steht es frei, dafür auch mal Lizenzformen wie Creative Commons zu wählen. Genau das passiert beim Portal Musikethos.org. Dort wartet eine momentan noch überschaubare, doch hoffentlich noch wachsende Anzahl an freien MP3-Downloads. Die MP3-Qualität der Aufnahmen ist durchweg gut bis sehr gut (mindestens 160 Kbyts/s Bitrate). Die Aufnahmequalität selbst ist natürlich immer nur so gut wie es Equipment und Kunst der Aufnahmetechnik zuließen. Vielleicht also kein Wiedergabe-Futter für sündhaft teuere High-End-Anlagen, aber fürs Hören über PC, Kleinanlage, im Auto oder auf einem mobilen MP3-Player reicht die Qualität allemal.

Das Projekt Musikethos.org wird von einer Gesellschaft namens Musica Etica association betrieben, die im August 2006 von den beiden in Perugia (Italien) lebenden Zeitgenossen Giuseppe Mazziotti und Davide Berretta gegründet wurde. Zwar hat das Projekt durch einige anfängliche Reviews eine gewisse Beachtung erfahren, doch die große Anerkennung fehlt noch. Vielleicht können Blog-Beiträge wie auf netzwelt.de oder jetzt hier dazu beitragen, das Musikethos.org-Projekt noch ein klein wenig bekannter zu machen.

Und für Faule noch ein paar direkte Hörproben (kleiner Tipp: direkt anhören über das snap-Preview-Symbol hinter den Links):

  • Paul Agricole Genin: Introduzione e Polacca for saxophone and piano (Introduction)
    Disecheis Duo
    MP3, 160 Kbyte/s, 2'51", 3,3 MByte
  • Johann Sebastian Bach: Concerto in D minor BWV 1052 for piano and orchestra (Allegro)
    Stefano Micheletti - piano, Orchestra Sinfonica di Perugia, Giuliano Silveri (conductor)
    MP3, 160 Kbyte/s, 8'37", 10,3 MByte
  • Cristiano Arcelli: Net or Net
    Cristiano Arcelli - saxophone, Giovanni Guidi - piano, Francesco Ponticelli - double bass, Carlo Marchionni - drums
    MP3, 160 Kbyte/s, 3'17", 3,9 MByte

 

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