Verlinken mit snap.com
Seit heute haben im Webkompetenz-Blog alle externen Links im Fließtext ein kleines Symbol hinter dem anklickbaren Linktext. Wenn JavaScript im Browser aktiviert ist, wird beim Überfahren des Symbols mit der Maus ein kleiner Layer über dem eigentlichen Seiteninhalt geöffnet, der einen Screenshot des Verweisziels zeigt. Ein wie ich finde gelungenes Beispiel für unauffällig platzierte, zusätzliche Hypertext-Information, die dem Leser in vielen Fällen bei der Entscheidung weiterhilft, ob er dem Verweis folgen soll oder nicht. Und aus meiner Autorensicht extrem praktisch, da ich keinen zusätzlichen HTML-Code dafür notieren muss. Ein kleines JavaScript im head
-Bereich der Blog-Seite sorgt automatisch dafür, dass alle externen Links mit dem Symbol und seiner Funktionalität ausgestattet werden.
Vielleicht haben Sie diese Art von Vorschau-Screenshots in letzter Zeit schon öfters irgendwo gesehen. Das ist kein Zufall, denn dahinter steckt ein Web-2.0-typischer Service — Snap Preview Anywhere. Eigentlich ist snap.com nach Aussage der Suchfibel ein eher mittelprächtiges, vorwiegend in den USA bekanntes Verzeichnis. Der Snap-Preview-Service ist kostenlos.
Kritiker sollen nicht verschwiegen, aber kritisiert werden: so feiert Nanoblogs einen Cookie, mit dessen Hilfe sich der Snap-Preview eliminieren lässt. Vielleicht gibt es ja auch einen Cookie, der diese nervigen andersfarbigen Texte deaktiviert? Hyperlinks stören doch nur, und Gopher war viel besser. Da hatte man wenigstens noch einen vagen Bezug zum Dateisystem und ein wenig vom alten Glanz des FTP-Zeitalters, dessen Spezifikation noch von Jon Postel persönlich stammt ...
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